Naturforschende Gesellschaft in Basel
Seit 1817 im Dienste von Natur & Wissenschaft

Archiv der Veranstaltungen

11 Apr '19

Dr. des. Leandra Reitmaier-Naef

Universität Zürich

Bereits um 1000 v.Chr. wurde in den Schweizer Alpen bergmännisch Kupfererz abgebaut und zu metallischem Kupfer verarbeitet. Die Arbeitsweise der prähistorischen Berg- und Hüttenleute wurde auf vielfältige Weise rekonstruiert. Die Referentin zeigt die wichtigsten Fundstellen sowie den rekonstruierten Ablauf und bettet die Ergebnisse in den übergeordneten archäologischen Kontext ein.

21 Mär '19

Prof. Dr. Sabine Begall

Universität Duisburg-Essen

Etliche Säugetiere haben sich für ein dauerhaftes Leben im Boden angepasst. Die Sinneswelt unter der Erde ist sehr beschränkt, besonders der Luftschall scheint stark abgedämpft zu werden. Die Referentin bringt Ihnen den Aufbau des Ohres afrikanischer Graumulle näher und geht der Frage nach, welche Rolle das Hören im Leben dieser Tiere spielt.

07 Mär '19

Dipl. Ing. Hartmut Warm

Hamburg

Kepler suchte eine Übereinstimmung zwischen musikalischen Intervallen und bestimmten Verhältnissen der Winkelgeschwindigkeiten im Planetensystem. Zum 400-jährigen Jubiläum von Keplers Werk (Harmonice Mundi) zeigt Hartmut Warm, dass es dank modernen astronomischen und mathematischen Verfahren gelang diese nachzuweisen.

21 Feb '19

Dr. Loïc Costeur

Naturhistorisches Museum Basel

Ohren bei Tieren sehen sehr unterschiedlich aus. Aber nicht nur die Ohrmuschel, auch das Innenohr lässt sich bei Tieren gut unterscheiden. Es bietet eine wahre Fundgrube wissenschaftlicher Daten für Biologen und Paläontologen. Der Vortrag führt Sie durch die faszinierende Welt der Innenohre und bringt Ihnen dabei Forschung näher.

06 Dez '18

Prof. Dr. Anne Eckert

Psychiatrische Kliniken, Universität Basel

Unser Gehirn benötigt als Höchstleistungsorgan rund um die Uhr Energie, die von Mitochondrien, den Kraftwerken unserer Zellen, geliefert werden. Hirnzellen weisen eine der höchsten Mitochondriendichten auf. Vieles weist darauf hin, dass eine mitochondriale Dysfunktion bei der Hirnalterung und bei neurodegenerativen Erkrankungen eine Rolle spielt.

Mitochondrien bilden ein sich ständig wandelndes...

22 Nov '18

Dr. Florence Gschwend

Imperial College, London

Was steckt so alles im Altholz und was kann man daraus noch alles machen? Mit dieser Frage beschäftigt sich Frau Dr. Gschwend am Imperial College in London. Sie hat einen chemischen Prozess entwickelt, der mit Hilfe von flüssigen Salzen Holzbestandteile trennt und gleichzeitig Schwermetalle von Holzschutzmitteln herauslöst und wiedergewinnt. Was genau flüssige Salze sind und wie das Verfahren...

08 Nov '18

Dr. Maik Rehnus

WSL, Birmensdorf

Der Schneehase lebt von vielen unbeobachtet in den Alpen und verrät sich nur durch seine typischen Y-förmigen Spuren im Schnee. Man weiss sehr wenig über seine Lebensweise. Dr. Rehnus zeigt in seinem Vortrag, wie sich der Schneehase an seinen alpinen Lebensraum angepasst hat und wie sich sein Lebensraum wandelt, da das Klima wärmer wird und die Outdoor-Aktivitäten des Menschen zunehmen.

25 Okt '18

Prof. Dr. Beda Hofmann

Naturhistorisches Museum Bern

Meteoriten sind Bruchstücke von Asteroiden, vom Mond und vom Mars, die Einblick in die Entstehung und Entwicklung unseres Sonnensystems geben. Neben einigen Grundlagen über Meteoriten vermittelt Prof. Hofmann die wichtigsten Resultate von Meteoritensuchkampagnen im Oman, in Saudi-Arabien und im Berner Jura. Hier steht der Twannberg-Meteorit mit einem grossen Streufeld mit über 1100 Einzelfunden im...

11 Okt '18

Prof. Dr. Stefan Willitsch

Dept. Chemie, Universität Basel

Die Frequenzen der Elektronenbewegung in Atomen lassen sich spektroskopisch bestimmen. Solche Präzisionsmessungen von atomaren Frequenzen dienen als Taktgeber für die derzeit genauesten Uhren. Der derzeitige Rekord liegt bei einer Genauigkeit von gut eine halbe Sekunde gerechnet auf 14 Mia Jahre, das Alter des Universums. Mit dieser Technik können Fragestellungen untersucht werden, die bisher die...

27 Sep '18

Prof. Dr. Oliver Heiri

Dept. Umweltwissenschaften, Universität Basel

In Seesedimenten findet man die Überreste unterschiedlichster Organismengruppen wie Blütenstaubkörner, Zellhüllen von Kieselalgen oder Exoskelette aquatischer Invertebraten. Paläoökologische und geochemische Analysen dieser Fossilien erlauben es, die Auswirkungen vergangener Umwelteinflüsse zu untersuchen. Prof. Heiri zeigt, wie dieser paläoökologische Ansatz genutzt werden kann, um vergangene...